Geschichte von Stammersdorf
Startseite
Geschichte
Plan
Kalender
Kontakt
Film
Urkunde
Termine

Stammersdorf, am nördlichen Stadtrand Wiens und am Fuße des Bisamberg gelegen, erstreckt sich durch seine Form eines Linsenangerdorf bis in die Ebene des Marchfeldes. Überragt wird es von einer barockisierten mittelalterlichen Wehrkirche.

Schon seit der Eiszeit siedelten verschiedene Völker im Raum des heutigen Stammersdorf. Jedoch erst ungefähr 1000 n. Chr. wurde es zu einer fränkischen Siedlung. In der Folge war es in alle Kriegshandlungen, die vom Norden gegen Wien ausgingen, involviert. Es war die letzte Etappe vor dem Marsch auf Wien oder dem Donauübergang Jedlersee. "Urfahr bei Stammersdorf", die erste urkundliche Erwähnung, zeigt, dass Stammersdorf einmal an einem heute unbekannten Seitenarm der Donau gelegen war.

Durch die immer wiederkehrenden Kriege und Verwüstungen war Stammersdorf auch Opfer von Pest-, Pocken- und Cholera-Epidemien. Dadurch wurde des Öfteren fast die gesamte Dorfbevölkerung ausgerottet.

Weiter